Hamburg – Ideen für ein langes Wochenende

Ein Kurztrip in eine nahegelegene Großstadt lässt sich immer einbauen, wenn mal wieder Brückentage anstehen. Hamburg ist so eine Stadt, die wahrscheinlich bei vielen ganz oben auf der Liste steht. Reine Entspannung ist das sicher nie, allerdings muss es auch kein Burnout werden. Wir machen einen Vorschlag für 3 Tage Hamburg.

Tag 1

Auch wenn man schon mal in Hamburg war, lohnt es sich immer den ersten Tag mit einem City-Walk zu beginnen. Als Start, besonders wenn man mit dem Bus in die Innenstadt kommt, eignet sich die Haltestelle Jungfernstieg gut, um die (Wieder)entdeckungstour zu starten. Von hier kann man einmal rund um die Binnenalster oder direkt Richtung Rathaus und Innenstadt starten.

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Die Innenstadt selbst ist natürlich erst recht kein Ort zur Entspannung, es sei denn man nimmt sich Zeit und hört ein bisschen den zahlreichen Musikern zu oder beobachtet das Treiben mal eine Weile bei einem Kaffee.

Wenn man die Haupteinkaufsstraße Mönckebergstraße vom Rathaus kommend ein Stück entlang geht und sich irgendwann rechts hält, kommt man an das Chilehaus. Das Backsteingebäude aus 1920ern ist Teil des Kontorviertels und ist nicht nur für Architekturfans sehenswert. Nebenann ist das Chocoversum, ein Schokoladenmuseum, das alles aus Schoko bietet. Interessanter Probiertipp ist das Schokoladenbier!

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Vom Kontorviertel ist es nicht mehr weit in das andere UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt: Die Speicherstadt. Auch hier lohnt sich aus unserer Sicht erstmal ein ungezwungener Spaziergang.

Irgendwann kommt man dann unwillkürlich zum Miniatur Wunderland und zum Hamburg Dungeon. Letzteres bedeutet Hamburger Geschichte verpackt in einem düsteren Dungeon, in dem man durch Hamburger Straßen und Gassen zu Zeiten der Pest im 14ten Jahrhundert, der Inquisition oder während des großem Brands 1842 geführt wird, um schließlich als Teil von Klaus Störtebekers Mannschaft gehängt zu werden. Nett, um ohne viel Tiefgang, aber mit viel Atmosphäre die Hamburger Geschichte kennenzulernen. Diesmal aber haben wir uns für das Nachbargebäude entschieden und haben nicht schlecht über die unglaubliche Hingabe und Liebe zum Detail im Miniatur Wunderland gestaunt.

Hier geht es auch ums Fotografieren, also unbedingt ein Stativ einpacken und die Speicherstadt nochmal sehen, wenn es dunkel wird! Ihr seid an den ikonischen Punkten nicht die einzigen mit dieser Idee, aber vielleicht schafft ihr es ja etwas anders zu machen, als die anderen.

Bei uns endete der erste Tag dann mit einem Essen im Dolce Vino an der Börsenbrücke, einem leckeren Italiener mit angemessenen Preisen.

Tag 2

Der zweite Tag beginnt wieder am Jungfernstieg, bloß geht es diesmal zum Hamburger Michel – der Kirche St. Michaelis. Unterwegs gibt es zahlreiche Cafés für den nötigen Starter in den Hamburg-Tag. Ein Gang auf den Kirchturm verschafft einem einen guten Überblick über die Stadt. Die Informationen über die Gebäude werden auf dem Turm anschaulich vermittelt. Das nächste Bild ist übrigens aus etlichen Einzelaufnahmen entstanden, die vertikal und horizontal zusammengebaut wurden.

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Direkt östlich der Kirche gibt es die Krameramtswohnungen, alte Witwenwohnungen aus dem 17. Jahrhundert, in deren schmale Innenhöfe heute Tee- und Kräuterhändler sowie Kunsthandwerker ihre Waren anbieten.

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Auch wenn es absolut tourimäßig ist, darf eine Hafenrundfahrt nicht fehlen, um die Dimensionen des drittgrößten Seehafen Europas zu verstehen. Außerdem kann man bei einem Kalt- oder Heißgetränk etwas entspannen und die Fußsohlen entlasten. Tipp: Barkassen-Tour! Das ist natürlich immer noch touristisch, aber schon uriger, als die Touren mit den größeren Kähnen.

Die Hafenrundfahrten starten und enden meist an den Landungsbrücken, von denen aus man sich die Museumsschiffe angucken kann oder zum Beispiel, wie wir es gemacht haben, durch den alten Elbtunnel auf die andere Seite der Elbe gehen kann.

Hier gibt es dann ein Eis, bevor es dann denselben Weg zurück geht, um St. Pauli zu ergründen. Das Viertel zeichnet sich natürlich durch die berühmt berüchtigte Reeperbahn aus, bietet aber abseits ein alternatives Bild mit Bioeidielen, vielen sehr speziellen Cafés, Graffitis und netten Menschen. Tipp: Ein indisches Restaurant mit Geschichte: Das Maharaja in der Detlev-Bremer-Straße. Die Auszeichnungen ‚Bester Inder Norddeutschlands‘ und (mehrfach) ‚Bester Inder Hamburgs‘ kommen nicht von ungefähr.

Frisch gestärkt geht es dann zur Elbphilharmonie, um anschließend im Portugiesischen Viertel, zum Beispiel in der Bairro Bar, noch einen Cocktail zu trinken und den zweiten Tag ausklingen zu lassen.

Tag 3

Hier seht ihr jetzt genau 0 Fotos, denn bei allem Booom! möchte man auch mal ausspannen. Tipp für einen gemütlichen dritten Tag: Tierpark Hagenbeck!

Übrigens hatte ich diesmal eine 21 mm Festbrennweite und ein 10-20 mm Weitwinkelzoom dabei und ich war begeistert, wie vielseitig die 21 mm Brennweite auf APS-C ist. Wenn es nicht gereicht hat und ich nicht wechseln wollte, habe ich einfach mehrere Bilder gemacht, die ich anschließend zu Panoramen zusammengesetzt habt. Außerdem hatte ich mein kleines Sirui-Reisestativ dabei, das mich seit 2014 begleitet.

Letztlich bleibt nur eins zu sagen: Viel Spaß in Hamburg!

AboutUs-2

von Sebastian

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