Delft – mit der Kamera an wiederkehrenden Orten

Einmal im Jahr treibt mich die Arbeit in die Niederlande nach Delft, gelegen zwischen Rotterdam und Den Haag. Zwar bleibt für gewöhnlich nur am Abend des Anreisetages Zeit für ein wenig privates, aber ein bis zwei Stunden für Fotos sind doch drin. Und auch an Orten, an denen man immer wieder ist, kann man die Kamera noch einmal bemühen.

Delft hat einen klassisch niederländischen Stadtkern im positivsten Sinne: Von aristokratischen Häusern umrandete Plätze aus der Zeit des Reichtums durch die Handelsschiffahrt, mittlerweile übernommen von Cafes und Kneipen sowie der heutigen Bevölkerung. Dabei finde ich gerade die gastronomische Kultur in unserem Nachbarland großartig. Auch Wochentags pulsiert das Leben in den Lokalitäten, die – soweit ich das überblicken kann – inhabergeführte Geschäfte mit Charme und vielfältigem Angebot statt Extrablatt und Bar Celona sind.

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Eines der Wahrzeichen von Delft ist das blaue Herz, gelegen neben dem Marktplatz mit Kirche und Rathaus, und tendenziell auch eines der viel fotografierten. So beginnt man in fremden Städten eigentlich immer als „Ich war da“-Fotograf. Frontal und bildfüllend werden die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf den Sensor belichtet und so wird eine häufig recht nüchterne Dokumentation der Sehenswürdigkeiten erstellt.

Besucht man Orte mehrfach (oder hat etwas länger Zeit) verschiebt sich die fotografische Sicht. Ich war dieses mal fasziniert von der Kombination aus Grachten und der nächtlichen Beleuchtung; Im speziellen die Reflexionen sind Thema geworden. Dafür musste diesmal bei allem gelebten Minimalismus das größere Stativ (statt dem Gorillapod) mit.

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Das Foto oben ist ein wenig „die Essenz“ des Fotoausflugs. Minimalistisch im oberen Drittel die reflexionsgebende Architektur, nur angedeutet, die in der Gracht bis ins schwarze an der rechten Seite ausblendet. Definitiv ein anderes Foto, als bei meinen ersten Versuchen.

Ich bin mit der bei diesem Besuch entstandenen Sicht auf die Stadt sehr glücklich.  Es mach also durchaus Sinn, auch an bekannten Orten nochmal die Kamera mitzunehmen. Deswegen zuletzt noch ein paar weitere Impressionen aus der Stadt.

Von Daniel

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