Heimat: Galerien und Ateliers in Wuppertal

Mittlerweile ist die WOGA 2017 – Tage der offenen Tür für Galerien und Ateliers in Wuppertal – schon wieder vorbei. Anfang (Osten) und Mitte (Westen) Oktober hatten wieder viele Künstler der Stadt ihre Arbeitsstädten und somit auch Werke für alle interessierten Besucher zugänglich gemacht. Natürlich eine schöne Möglichkeit ein Paar Aufnahmen zu machen.

Hinweis: Großflächig dargestellt Bilder wurden unkenntlich gemacht. Es handelt sich also nicht um die tatsächlichen Kunstwerke.

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Die WOGA ist eine spannende Möglichkeit, hinter die Kullissen von Kunst-Schaffenden zu blicken. Dabei steht fotografisch die Kunst selbst natürlich weniger im Vordergrund: Zum einen weil ein einfaches Abfotografieren von Bildern ziemlich langweilig ist und zum Anderen Fragen des Urheberrechts in die Thematik mit reinspielen.

Für mich war vor allen Dingen der Aspekt der Ateliers spannend: Besondere Menschen präsentieren einen ungewöhnlichen Raum, in dem Sie handwerklich und künstlerisch tätig sind. Aus diesem Grund musste die Kamera auch mit.

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Über das Setup musste ich eigentlich nicht weiter nachdenken. Die X-E2 ist momentan eh gesetzt, die robuste Bauweise der Pentax hilft gerade in diesem Szenario als Vorteil der DSLR auch nicht weiter. Und als Objektiv war, wie so häufig, das 27mm gefordert. Die Gedanken dahinter sind offensichtlich:

  • Eine gewisse Lichtstärke muss ein Objektiv in den geschlossenen Räumen mitbringen. Für mich ist die Umgebung nicht für Stative geschaffen und blitzen kommt natürlich nicht in Frage – das kann Bilder schädigen bzw. frühzeitig altern lassen. Eine lichtstarke Festbrennweite ist also das Mittel der Wahl.
  • Man hat im Zweifelsfall kaum den Platz um eine lange Brennweite zu kompensieren. Weiterhin sind ggf. so viele Menschen im Raum, dass der Blick auf das gewünschte verstellt wird. Es sollte also Weit, ohne die Verzeichnung eines Ultra-WW gearbeitet werden.
  • Ich bin der Meinung, man sollte – oder eher Muss – eh fragen, ob Fotografieren erlaubt ist. Ich habe auch keine einzige Absage erhalten. Somit ist die Mittendrin-Brennweite auch kein Nachteil gegenüber eher voyeuristische Brennweiten.

Wie ihr seht, hat mich vor allen Dingen die Dokumentation der Räumlichkeiten und Werkzeuge, Arbeitsplätze und Materialien begeistert. Die Plätze zeigen für mich das handwerkliche, chaotische, im positiven Sinne dreckige des künstlerischen Arbeitens. Gleichzeitig sind diese Ateliers eine irgendwie verborgene, parallele Welt hinter alltäglichen Türen und Fassaden. Ein wirklich spannender Einblick.

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Und zu der ausgestellten Kunst muss sich natürlich jeder selbst ein Bild machen. Ich habe für mich selbst – ohne viel Kunstverständnis – festgestellt, dass Kunst ein Mindestmaß an sichtbarer, rein handwerklicher Anforderung erfüllen muss, um als solche akzeptiert zu werden. Der Blick an den Entstehungsort der Kunst lohnt sich aber in jedem Fall.

AboutUs-3

Von Daniel

 

 

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