Irland – Dublin

Wer nach Irland reist, dürfte die Hauptstadt auf dem Programm stehen haben. Zum Einen, weil ein Großteil des internationalen Flugverkehrs hier landet und zum Anderen, weil es eben die Hauptstadt ist. Auch unser Flug auf die grüne Insel landete in Dublin.

Auf der Haben-Seite der kleinen Metropole sind definitiv die historischen Prachtbauten – Schlösser, Residenzen, Verwaltungsgebäude – sowie die zusammenhängenden Ensembles a la Temple Bar. Auch das Flair stimmt: gastfreundliche Menschen, urige Kneipen und die studentisch alternative Subkultur reizen an Dublin; Straßenmusiker geben einen Vorgeschmack auf Galway.

Ein perfekter Einstieg ist ein Stadtspaziergang, wie er in etlichen Reiseführern vorgeschlagen wird: Alle wichtigen Orte der Hauptstadt sind fußläufig zu erreichen. In unserem Fall war der Startpunkt die O’Connell Bridge mit dem gleichnamigen Monument. Wenn man von hier nach Norden geht, nimmt man die James Larkin Statue, das alte Postamt, den eindrucksvollen Stachel „The Spire“, das Parnell Monument mit und die Statue von James Joyce mit.

Der Garden of Remenbrance hat uns zur ersten Pause eingeladen. Hier kann man verweilen, bevor man in der Moore Street auf den Straßenmarkt geht. Leider war der nachmittags nicht mehr so belebt und nur wenige Händler hatten ihre Stände noch aufgebaut. Wenn man jetzt die O’Connell Bridge wieder überquert, kommt man unweigerlich zum Trinity College. Zugegebenermaßen ist es aufgrund der Masse an Besuchern etwas schwierig ein studentisches Flair zu erhaschen, dennoch sitzen vereinzelt Studenten auf den Treppen oder auf einer Wiese und lesen ein Buch. Architektonisch macht gerade der historische Teil der ältesten Universität Irlands einiges her: Der regelmäßige Auftritt als Filmkulisse ist kein Zufall. Auch hier lohnt es sich, eine Weile auf einer Treppe zu sitzen und einfach das bunte Treiben zu beobachten.  Das Trinity College beherbergt auch das legendäre Book of Kells, eine historische und reich bebilderte Bibelabschrift. Wer vor allen Dingen mehr über den wunderschönen Long Room erfahren möchte, der sei an unseren gesonderten Artikel verwiesen.

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Eine absolute Empfehlung ist auch noch St. Stephens Green. Hier liegt Erholung in der Luft und wenn man wie wir das Glück hat, dass eine Bigband bekannte Soundtracks und lauter Klassiker spielt, muss man einfach auch hier eine Weile verharren. Hier spürt man, wie lebenswert diese Stadt ist und auch die Dubliner nutzen den Park als Ladestation für ihren Alltag. Takeaway-Lunch in Stadt-Parks ist generell eine super Möglichkeit aufzutanken und mittendrin zu sein.

Neben den imposanten Museen und Regierungsgebäuden die man zwangsläufig beim Rückweg zum Liffey, dem Fluss im Herzen von Dublin, passiert ist die Statue von Oscar Wilde auf dem Merrion Square eine echte Empfehlung. Glücklich, wer auch nur ansatzweise die Lässigkeit in sich hat, die Wilde auf einem Stein sitzend dort verkörpert. Auch die Zitate auf den kleinen Steinsäulen sind lesenswert.

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Abschließend kann man in Temple Bar – Viertel sowie namensgebende Kneipe – ein Bier trinken: Guiness, versteht sich. Dabei ist ein tiefer Griff in die Tasche pflicht, 8€ kostet der Pint aktuell.

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Man muss auch ehrlich erwähnen, dass Temple Bar mittlerweile wohl ein reines Touristenviertel ist. Die Kneipen wirken alle urig, sind aber in Teilen inszeniert und den ganzen Tag über versuchen die Folk-Bands sich gegenseitig an die Wand zu flöten. Da war Galway echter und sympathischer. Der Citywalk endet mit der Ha’Penny Bridge und dem Weg zum Auto. Der Roadtrip beginnt.

Willkommen in unserem Reisebericht über Irland.

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Von Sebastian & Daniel

 

 

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