Irland – Cliffs of Moher

Da war sie also, die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Irlands neben der Hauptstadt Dublin. Die Cliffs of Moher, absolut spektakuläre Seeklippen mit über 200m auf dem Tacho.


Allerdings sind nicht nur die Klippen enorm, sondern auch der Andrang. Daher sei vorweg gesagt, dass man sich einen Nachmittag samt Abend (!) einplanen sollte, um die Klippen auch zu genießen, wenn alle anderen wieder in den Reisebussen sitzen. Tipp: Nach 19 Uhr ist der Besucherparkplatz kostenfrei.

Trotz der Weite des Ortes fühlt man sich neben einem (Ultra)weitwinkel auch anscheinend mit dem Fujinon 56 mm f/1.2 pudelwohl:

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Fotografischer Einschub: Hier mal der Vergleich zwischen dem 56er und dem 10-24 bei ähnlichem Bildausschnitt. Gleiche Klippen, unterschiedliche Brennweite mit entsprechend angepasstem Standpunkt: Die Komprimierung des Ausschnittes durch die längere Brennweite ergibt eine komplett neue Bildwirkung, die die Vertikalität deutlich stärker betont.

Die Klippen selbst sind nur zu einem gewissen Teil als Besucherzentrum ausgebaut. Hier gibt es befestigte, barrierefreie Wege und Abzäunungen. Verlässt man diesen Bereich, wird der Pfad enger, gewundener und Wilder. Man läuft zuweilen auf schmalen Streifen nahe am Abgrund und sollte – auch wenn ich den Weg nicht als unmittelbar gefährlich einstufen würde – trittsicher sein. Unfälle sind jedoch eigentlich immer auf Fahrlässigkeit zurückzuführen.

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Ansonsten ist es echt sinnvoll sein Stativ mitzubringen, denn um so besser das Licht wird, umso weniger ist eben auch vorhanden. Vereinzelt sieht man Fotografen, die es einem gleichtun. Ansonsten ist an diesen monumentalen Klippen Abends aber tote Hose!

Zwei Landmarken definieren die Cliffs of Moher, der O’Briens Tower, der 1835 als Aussichtspunkt errichtet wurde und die Felsspitze Branaunmore, die etwas vorgelagert schonungslos dem Atlantik ausgesetzt ist.

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Hier gelangt man auch auf die mit 214 m höchste Stelle. Senkrecht geht es auf den kleinen Strand und den Atlantik zu, einzelne Steinzungen ragen sogar über den Abgrund hinaus. Vorsicht ist besonders bei starkem Wind geboten!

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Übrigens (Achtung, Geschmacksfrage): Ein Polfilter und ein leichter ND-Filter bringen das satte Blau des Meeres hervor und lassen die Brandung zu weichen, weißen Bändern werden. Es entsteht ein Kontrast der strukturierten, kantigen Felsen zum weichen Meer, was ein Bild extrem scharf erscheinen lassen kann, obwohl nur gering nachgeschärft wurde. Aber auch mit der Brandung um Branaunmore scharf abgebildet wissen die Klippen zu gefallen.

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Ein kleines Schmankerl für alle, die von den Klippen nicht genug bekommen können (und auch ein Vorgriff auf unsere nächste Station): Auf dem Weg zurück von den Aran-Islands kann man die Klippen noch einmal von der Seeseite bestaunen. In Kombination mit dem Inselbesuch eine schöne Sache die zu diesem Panorama (9000 x 2000 Pixel) geführt hat:

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KillarneyÜbersichtAran Islands – Inis Oírr

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von Daniel und Sebastian

 

 

 


9 thoughts on “Irland – Cliffs of Moher

    1. Sebastian Reply

      Hallo Huppsi, freue mich über den Tipp. Ja, das kann ich mir auch vorstellen. Dann liegen die Klippen nur auf der sonnenabgewandten Seite. War das aus fotografischer Sicht ein Problem?

        1. Sebastian Reply

          Das sucht man sich in Irland leider nicht aus und wir stehen alle nicht bei National Geografic auf der Gehaltsliste und können einfach ein paar Tage später nochmal wiederkommen… Ich denke die Größe des Ortes macht es auch bei Regen sehenswert! In diesem Sinne einem schönen 3ten Advent. Sebastian

    1. Sebastian Reply

      Hallo Valerie, danke für den Zuspruch. Das solltest du unbedingt machen. Irland ist ein so unglaublich unkompliziertes wie schönes Reiseland 🙂 Liebe Grüße zurück, Sebastian

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