Irland: Aran Islands – Inis Oírr

War es nun die verpasste Chance auf Skellig Michael zu kommen oder die generelle Sehnsucht des Menschen nach Inseln? Die Entscheidung zu den im County Galway bei den Cliffs of Moher gelegenen Aran Islands zu fahren, war auf jeden Fall beschlossene Sache.

Die Überfahrt sollte man zumindest mal am Vortag reservieren um auch einen garantierten Platz zu bekommen. Wir hatten zufällig eine Express-Überfahrt von Doolin aus gebucht und können das im Nachhinein nur empfehlen. Die Tour war lang genug zum genießen, ohne jedoch langweilig zu werden.

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Im Hafen der Insel steppt erstmal der Bär: Viele Boote spucken die Touristen aus, die bereits von Kutschern und Fahrradverleihern erwartet werden. Generell ist das Fahrrad keine schlechte Idee. Wir selbst sind zwar gewandert, allerdings mussten wir den letzten Teil deutlich abkürzen, da die Zeit sonst zu knapp wurde.

Eigenartig wirkt die Insellandschaft sobald man das Hafenörtchen verlässt. Hüfthohe Bruchsteinmauern kacheln die sanften Hänge kleinräumig. In einigen Wenigen stehen Nutztiere, viele sind einfach leer. Der Aufwand der hinter dem Schichten dieser Wälle gestanden haben muss, ist schier unermesslich. Der Grund für den Bau war der Versuch, dem Meer Land abzutrotzen. Angespültes Material wurde eingefriedet und so vor der Brandung geschützt und als Teil der Insel nutzbar gemacht.

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Zwei Landmarken bestimmen die Insel: Die Burg der O’Briens und das Wrack der Plassey. Ersteres haben wir uns nur aus der Ferne angeschaut: Die Ruine ist so nah am Hafen, dass sie regelrecht überlaufen ist. Aber das Wrack, das ist wirklich ein Muss.

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Es gibt keine Absperrungen oder versiegelten Bereiche. Das ganze Boot ist begeh- vor allen Dingen aber bekletterbar. Ein riesiger Abenteuerspielplatz für Tetanus-Geimpfte. Und sich durch Luken zu quetschen oder Öffnungen im Dach zu ziehen, dabei mit der Kamera auf der Jagd nach immer versteckteren Motiven – ein unglaublicher Spaß.

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Für die Rückfahrt hatten wir uns entschlossen, die Cliffs of Moher von der Seeseite noch mitzunehmen. Eine gute Entscheidung für kleines Geld, wer den Artikel zu den Klippen schon gelesen hat, kennt auch das entstandene Panorama:

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Cliffs of Moher <– Übersicht –> Der Burren

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von Daniel und Sebastian

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